Immobilien sind unsere Kernkompetenz und Leidenschaft

Über Wincasa

Als führender integraler Immobilien-Dienstleister der Schweiz bieten wir unseren Kunden ein breites Dienstleistungsportfolio entlang des gesamten Lebenszyklus von Immobilien. Dabei steht der Mehrwert für unsere Kunden im Zentrum, ganz gleich ob Mieter, Immobilien-Eigentümer oder potentielle Mitarbeitende.

Wir finden die optimale Lösung für Ihre Bedürfnisse.

Stand 31.12.2025

Wincasa in Zahlen

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Mitarbeitende

0 Mrd.

Assets under Management (CHF)

0

Bewirtschaftete Objekte

Der Kunde im Zentrum

Bei uns steht der Kunde im Zentrum. Wir sind für unsere Kunden nicht nur Immobilien-Dienstleister, sondern auch Partner, Berater und Lösungsfinder. Wir beraten professionell, setzen unsere Mittel ein, um die bestmögliche Lösung zu finden und stellen sicher, dass wir dem Kunden einen Mehrwert bieten können.

Wir gehen mit der Zeit

Die Immobilienwelt ist stark im Wandel, wir halten Schritt. Innovationen im digitalen Bereich werden die Geschäftsprozesse weiterhin laufend verändern und die gesamten Vermarktungs- und Vermittlungsprozesse sind bereits stark digitalisiert. Unsere Spezialistinnen und Spezialisten sehen dies als Chance und arbeiten täglich daran, technische Innovationen zu konzipieren und die digitale Transformation voranzutreiben.

Umfassende Dienstleistungen

Wincasa bietet umfassende Dienstleistungen entlang des gesamten Lebenszyklus einer Immobilie, darunter Bewirtschaftung, Bauprojektmanagement, Immobilienberatung, Nachhaltigkeitslösungen und Community Management. Dabei setzt das Unternehmen auf digitale Innovationen und individuelle Konzepte für Wohn-, Gewerbe- und Mischnutzungsobjekte.

Kontaktinformationen

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Der richtige Partner für jedes Projekt

  • Wir stehen als anerkannter Marktführer für höchste Qualität und Sicherheit
  • Sie profitieren von unserem ganzheitlichen Know-how und der interdisziplinären Zusammenarbeit unserer Experten entlang des gesamten Immobilien-Lebenszyklus
  • Wir verbinden nationale Präsenz mit lokalem Know-how
  • Als selbstständige Einheit in der Division Service Solutions von Implenia
  • Mit streamnow als Tochterfirma verfügt Wincasa über ein Inhouse PropTech-Unternehmen

Diese Inhalte benötigen Ihre Zustimmung.

Nachhaltigkeit bei Wincasa

Wir bei Wincasa sind überzeugt, dass ein langfristiger Geschäftserfolg nur durch nachhaltiges Handeln erreicht werden kann. Oft wird Nachhaltigkeit nur durch die ökologische Brille betrachtet. Doch es reicht nicht, wenn wir uns nur mit dem Aspekt der Umweltschonung befassen.

Eigentümerin von Wincasa

Seit 2023 gehört Wincasa zu Implenia.

Als führender Schweizer Bau- und Immobiliendienstleister entwickelt und realisiert Implenia Lebensräume, Arbeitswelten und Infrastruktur für künftige Generationen in der Schweiz und in Deutschland. Zudem bietet Implenia in weiteren Märkten Tunnelbau- und damit verbundene Infrastrukturprojekte an. Mit ihrem breiten Angebotsspektrum sowie der Expertise ihrer Spezialisten realisiert die Gruppe grosse, komplexe Projekte und begleitet Kunden über den gesamten Lebenszyklus ihrer Bauwerke. 

11.05.2026 · Nachhaltigkeit

Neues Stromgesetz: Wie bestehende Photovoltaikanlagen wirtschaftlich bleiben

Mit der sukzessiven Einführung des neuen Stromgesetzes in 2025 und 2026 stellt die Schweiz die Weichen für ein zukunftsfähiges, dezentrales und klimafreundliches Energiesystem. Ziel des neuen Gesetzes ist es, die Versorgungssicherheit zu stärken, den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen und die Eigenversorgung vor Ort zu fördern. Für Immobilieneigentümer und Investoren bringt diese Anpassung einerseits neue Chancen, andererseits aber auch Risiken, insbesondere hinsichtlich bestehender Photovoltaikanlagen (PV).

Vom Einspeisemodell zur Eigenverbrauchslogik

In den vergangenen Jahren basierte die Wirtschaftlichkeit vieler PV-Anlagen stark auf der Rückspeisung von überschüssigem Strom ins öffentliche Netz. Fixe oder relativ stabile Einspeisevergütungen sorgten für planbare Einnahmen und attraktive Renditen, auch bei Liegenschaften mit geringem Eigenverbrauch.

Mit dem neuen Stromgesetz vollzieht sich nun ein Paradigmenwechsel: Die Einspeisevergütung wird stärker am Marktpreis ausgerichtet. Zwar bleibt eine Abnahmepflicht für überschüssigen Solarstrom bestehen, doch die Vergütung orientiert sich künftig an quartalsweise gemittelten Marktpreisen. Ergänzend gelten Mindestvergütungen, diese liegen jedoch auf einem tiefen Niveau und decken insbesondere bei grösseren Anlagen oftmals nicht mehr die realen Erstellungskosten.

Konkrete Auswirkungen auf bestehende PV-Anlagen

Für viele Bestandsanlagen bedeutet dies eine erhöhte Ertragsunsicherheit. Schwankende Marktpreise führen zu volatilen Einnahmen, während gleichzeitig zusätzliche regulatorische Rahmenbedingungen greifen. Besonders betroffen sind PV-Anlagen mit tiefem Eigenverbrauch, etwa auf Mehrfamilienhäusern oder Gewerbeliegenschaften, bei denen der Stromverbrauch zeitlich nicht mit der Produktion zusammenfällt. Ohne Speicherlösungen oder intelligente Steuerung fliesst ein grosser Teil des erzeugten Stroms ins Netz und wird künftig zu deutlich tieferen und weniger planbaren Tarifen vergütet.

Rendite unter Druck – aber nicht alternativlos

Trotz dieser Herausforderungen bedeutet das neue Stromgesetz keineswegs das Ende wirtschaftlich erfolgreicher PV-Anlagen. Im Gegenteil: Es verschiebt den Fokus von der reinen Stromproduktion hin zum aktiven Management der erzeugten Energie.

Ein zentraler Hebel ist die Erhöhung des Eigenverbrauchs. Modelle wie der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV), virtuelle ZEV (VZEV) oder neu auch lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) ermöglichen es, Solarstrom innerhalb eines Gebäudes, eines Areals oder sogar in einer Gemeinde lokal zu vermarkten. Dadurch kann Strom zu attraktiveren Preisen direkt an Nutzer abgegeben werden, unabhängig von volatilen Marktpreisen.

Gerade LEG eröffnen neue Perspektiven: Sie erlauben den lokalen Direktverkauf von Solarstrom auch ohne vollständige Marktöffnung, sofern bestimmte Voraussetzungen wie gleiche Gemeinde und gleicher Verteilnetzbetreiber erfüllt sind. Zusätzlich profitieren Teilnehmende von reduzierten Netznutzungsgebühren, was die Wirtschaftlichkeit weiter verbessert.

Strategische Bedeutung für Immobilienportfolios

Für Immobilieneigentümer wird Energie damit zunehmend zu einem strategischen Steuerungsinstrument. Bestehende PV-Anlagen sollten nicht mehr isoliert betrachtet, sondern im Kontext mit E-Ladestationen, Wärmepumpen und möglichen Speicherlösungen analysiert werden. Fragen wie Eigenverbrauchsquote, Lastprofile, Speicherpotenziale und die Eignung für ZEV- oder LEG-Modelle gewinnen auf Objekt und Portfolioebene an Bedeutung.

Ergänzend eröffnen Batteriespeicher und Flexibilitätsmanagement neue Ertragsmöglichkeiten, zum Beispiel durch das Reduzieren von Leistungsspitzen (Peak-Shaving), netzdienliche Steuerung oder die Teilnahme an Flexibilitäts- und Regelenergiemärkten. Diese Ansätze erfordern jedoch eine intelligente und vernetzte Steuerung von Produktion, Speicherung und Einspeisung von Energie. Mit einem aktiven Energiemanagement kann nicht nur die Rendite stabilisiert, sondern auch einen Beitrag zur Netzstabilität und zur Erreichung von ESG-Zielen geleistet werden.

Wirtschaftlichkeit entsteht künftig durch intelligente, lokale Nutzung 

Das neue Stromgesetz erhöht den Handlungsdruck auf bestehende PV-Anlagen deutlich. Sinkende und volatile Rückspeisevergütungen machen klar: Wirtschaftlichkeit entsteht künftig nicht mehr automatisch durch Einspeisung, sondern durch intelligente, lokale Nutzung des Stroms. Eigenverbrauch, lokale Vermarktung und flexible Energielösungen werden zum Schlüssel für stabile Erträge.

Kurzum: Energie entwickelt sich vom Nebenprodukt zum strategischen Ertrags- und Werttreiber von Immobilienportfolios. Wer bestehende Anlagen frühzeitig analysiert und gezielt optimiert, kann auch unter den neuen Rahmenbedingungen langfristig profitieren.

Verfasser Matthias Schmid 

Matthias Schmid verantwortet bei Wincasa den Bereich New Energy Solutions mit Fokus auf Elektromobilität und Photovoltaik im Immobilienkontext. Mit seinem Team identifiziert er Ertragsrisiken bei neuen und bestehenden PV-Anlagen und unterstützt Immobilieneigentümer bei der Optimierung des Eigenverbrauchs sowie bei der Umsetzung und dem Betrieb ganzheitlicher Energiemanagementlösungen.

Neues Stromgesetz: Wie bestehende Photovoltaikanlagen wirtschaftlich bleiben