CO2-Absenkpfad für Immobilienportfolio

CO2-Absenkpfad für Immobilienportfolio

Wincasa will gemeinsam mit Swiss Prime Site die internationale Klimapolitik unterstützen, um das auch von der Schweiz ratifizierte 2-Grad-Ziel der UNO zu erreichen. Dafür wird derzeit ein Instrument entwickelt, das künftige Entscheidungen hinsichtlich CO2-Emissionen beim Bauen und Betreiben von Liegenschaften unterstützt. Drei Wincasa Experten aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Strategie und Daten geben beim Kick-off des Prozesses Auskunft darüber, wie die nächsten Schritte zu effizienterem Klimaschutz aussehen können.

Immobilien und ihr Beitrag zum CO2-Reduktionsziel

Martin Pfenninger, Leiter Projektmanagement und Nachhaltigkeit, Reto Camenzind, Leiter Data Science, und Serdar Oenel, Projektleiter Research und Strategy tauschen ihr Know-how aus, um eine Führungsinstrument für Immobilienportfolios mit Bezug zur Energiestrategie und dem 2-Grad-Ziel der UNO zu entwickeln. «In einem ersten Schritt geht es darum, das aktuelle Portfolio abzubilden und zu visualisieren, inwieweit man sich auf dem Zielpfad befindet und welche geplanten Massnahmen welchen Impact haben», erklärt Pfenninger. Zum Beispiel kann durch energetische Bauerneuerungen während des Lebenszyklus eines Gebäudes die Effizienz gesteigert und mit dem Einsatz erneuerbarer Energie - wie Wasserkraft - fossile Energieträger ersetzt werden. Durch energetische Betriebsoptimierungen, wie sie in EC/BO-Mandaten für verschiedene Immobilienportfolios von Wincasa betreut werden, wird der CO2-Ausstoss ebenfalls kontinuierlich reduziert.

Das Unterfangen ist kein einfaches

Wincasa muss zur Visualisierung der Auswirkungen, welche die Massnahmen auf den CO2-Ausstoss haben können, mit Annahmen über Lebensdauer und -zyklen von Bauteilen und Liegenschaften arbeiten. Ein Beispiel: Ist für eine Liegenschaft in den nächsten zehn Jahren keine umfassende Sanierung vorgesehen, muss ein zukünftiger Zeitpunkt für eine Erneuerung angenommen werden. Doch welcher energetische Standard wird für die Sanierung prognostiziert? Diese Entscheidung wirkt sich auf die nachfolgende Berechnung des Energieverbrauchs und der damit verbundenen CO2-Emissionen aus. Ähnlich verhält es sich bei einem Ersatz der Wärmeerzeugung: Wann ist dieser in Zukunft fällig? Und von welcher Art der Erzeugung geht man aus? Die Erwartungen an dieses Projekt sind gross – mindestens genauso gross wie die Aufgabe selbst.

Den ganzen Artikel zum Thema lesen Sie auf der Website von Swiss Prime Site.

Foto: @SPS

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