Lebenszykluskosten - Damit die Zukunft einer Immobilie nicht verbaut wird.

Lebenszykluskosten - Damit die Zukunft einer Immobilie nicht verbaut wird.

Das Fachforum Lebenszykluskosten und effiziente Bewirtschaftung vom 24. September in Luzern stand unter dem Titel „Was billig beginnt, kann teuer enden“. Daher sollte bereits in der Planung und Projektierung den künftigen Lebenszykluskosten besondere Aufmerksamkeit zukommen. Doch wie können die relevanten Erkenntnisse zu den Lebenszykluskosten stufengerecht ermittelt werden?

Den Auftakt machte Herr Daniel Geiser, Travis AG, mit einer Reflektion über den Nutzen von Kenntnissen über Lebenszykluskosten. Anders als Baukosten sind betriebliche und andere Einflussfaktoren wenig dokumentiert und über den Betrachtungszeitraum erheblichen Schwankungen ausgesetzt. Wenn daher Berechnungsbasis und  Betrachtungszeitraum vernünftig gewählt werden, können LCC-Berechnungen (lifecycle costs) einen Beitrag zur  Nachhaltigkeit von Immobilienprojekten leisten.
Weiter ging Philipp Scherble, Wincasa AG, auf die Berücksichtigung der Perspektive des Eigentümers ein. Das Verständnis der Immobilienstrategie des Kunden und seines Nutzen- und Risikoprofils sind grundlegend für die nachhaltige Entwicklung und Betrieb eines marktgerechten Immobilienangebots. Die Berücksichtigung der Einflussfaktoren ist in allen Phasen des Lebenszyklus durch klar definierte Personen sicherzustellen.

Alle Referenten waren sich einig: Denken und Handeln in LCC-Kosten muss als Haltung aktiv gefördert werden.

Die Präsentationen finden Sie im Anhang. (Präsentationssprache: deutsch).

Einblicke in ein konkretes Objekt gab Professor Jürgen M. Volm, Drees & Sommer AG anhand des vor kurzen fertig gestellten Roche Hochhauses in Basel. Klar benannte, priorisierte und mit dem Eigentümer vereinbarte Ziele erlaubten eine Bewertung aller Fragestellungen im Planungs- und Bauprozess nach eindeutigen Kriterien. Der Einsatz neuer Planungstechnologien ermöglichte die Standardisierung von Elementen mit Vorteilen sowohl für die Erstellung als auch für den spätere Unterhalt.

Zum Schluss diskutierten die Redner über Nutzen und Grenzen von vertieften LCC-Analysen und stimmten überein dass ein phasengerechter Einsatz von LCC Tools sehr nutzbringend sein kann, der gesunde Menschenverstand aber auch bei Immobilienentscheidungen dennoch nicht ersetzt werden kann.

Wincasa bietet als integraler Immobilien-Dienstleister ein hohes Verständnis der Kundenbedürfnisse und setzt dieses in allen Bereichen zum Nutzen des Kunden und  seiner Immobilieninvestitionen ein. Gerne stehen wir auch für weitere Auskünfte zum LCC-Ansatz zur Verfügung.

 

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