Shopping Center Forum 2015: LEADING SHOPPING CENTERS

Shopping Center Forum 2015: LEADING SHOPPING CENTERS

Am 8. Schweizer Shopping Center Forum wurde intensiv über die neusten Trends und die härtesten Facts rund um das Thema „LEADING SHOPPING CENTERS“ diskutiert. Dabei wurde über den Einfluss des Finanzmarkts Schweiz & International, aber auch über die Entwicklung von Stadtquartieren oder Hochfrequenzlagen wie Flughafen und Bahnhöfe referiert. Risiken, Erfolgsfaktoren aus Investorensicht, und wie man sich neu erfindet waren weitere hochspannende Themen am Forum vom 07. Mai 2015. Die Podiums-Diskussion über die Erfolgsgeheimnisse der erfolgreichsten Center in Europa war ein heiss diskutiertes Thema. Der Anlass war mit über 350 Teilnehmern ausverkauft, was den hohen Stellenwert in der Schweizer Shopping- und Retail-Welt aufzeigt.

Thomas Hochreutener, GfK Switzerland präsentierte zu Beginn die aktuellsten Umsatz- & Kennzahlen zum Schweizer Shopping Center Markt 2014.
Die 189 Shopping Center haben einen Marktanteil von 17% gemessen am gesamten Detailhandelsumsatz, jedoch ohne Wachstum. Der Druck auf bestehende Retailer und Shopping Center steigt, seit 7 Jahren stagniert der Handel. Mit einem Umsatzplus von 0.4% war 2014 für die Shopping Center in der Schweiz kein schlechtes Jahr. Jedoch sind Investitionen in neue Ladenkonzepte sowie klare Positionierung und Differenzierung in Zukunft noch wichtiger. Gerade wegen dem aktuellen Wechselkurs muss dem Kunden/Shopper der Mehrwert des Centers klar werden. Die Differenzierung nur über das Instrument Preis gibt nicht mehr die erhoffte Wirkung. Onlinehandel, Einkaufstourismus und der Preiszerfall machen dem Markt zu schaffen. Die Einkäufe im Ausland machen unterdessen CHF 10 Mrd. aus, dies bei einem Gesamtmarkt von CHF 97 Mrd. - Tendenz steigend.

Jürg Stöckli, Leiter SBB Immobilien zeigt in seiner Präsentation über die Hoch-frequenzlagen Bahnhöfe auf, dass die grossen Hotspots Bahnhöfe für die nächsten 20 Jahre eine Wachstumsprognose von 22 – 90% haben. In diesem Segment kämpft man nicht um die Besucherzahlen sondern um Abschöpfungsraten. Neue Ansätze wie Click & Collect z.B. über die SBB App sollen den Retailer weiter helfen sich zu entwickeln.

Philipp Schoch, Leiter Center Management Wincasa referierte über die Risikomatrix für Shopping Center – Die „andere“ Liste. Er sieht in der quantitativen Analyse von Markt-, Standort-, Center- und Mietfaktoren den Schlüssel für die künftige Einschätzung der Risikofaktoren. Diese Risikoeinschätzung hilft aber nur für die Zukunft, wenn aus den Resultaten die richtigen Schlüsse gezogen werden und gleichzeitig Massnahmen wie z.B. ein Revitalisierungskonzept gestartet wird.

Was sind die Erfolgsfaktoren für Shopping Center aus Investorensicht? Hr. Dr. Daniel Brüllmann, Head of Global Real Estate von der UBS erläuterte das Vorgehen der UBS und welche Faktoren für das Investment entscheidend sind. Dazu gehören  nebst Renditebetrachtungen auch die Zukunftsentwicklung der Center mit klarer Positionierung und Revitalisierungs-Massnahmen.

Bertrand Jungo, CEO Manor referierte über die Wichtigkeit der Warenhäuser als Ankermieter und Frequenzbringer. Die bewusste Differenzierung vom Mieter-Mix auf die einzelnen Zielgruppen, aber auch die bewusste Cluster Bildung von Mitbewerbern in Branchen Segmenten – mehr vom gleichen. Differenzierung erfolgt z.B. durch neue Serviceangebote (Cats & Dog Hotel) oder personifizierte Produkte, mehr Gastronomie und mehr Omni-Channel Angebote.

Während der gut organisierten Veranstaltung kam das Networking nie zu kurz. Vom Power-Breakfast über die Coffee Breaks bis zum Networking-Apéro war viel Platz für Gespräche mit Retailern, Lieferanten, Experten und unter Centerleiter Kollegen.
Das Center Management von Wincasa war durch den CEO Oliver Hofmann sowie das Center Management mit Philipp Schoch und allen Centerleiter und Center Manager vor Ort breit vertreten. Für weitere Auskünfte und bei Fragen steht unser Center Management gerne zur Verfügung.

 

 

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